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 Wasserburg am Inn - Sitz der Gemein- nützigen Wohnungs- baugenossenschaft eG
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Die Gründungsväter - Dr. Josef Kriegisch und Landrat Heinrich Stuhl- berger |
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Auf Grund der in den 50er und 60er Jahren herrschenden Wohnungsnot wurde am 3. Januar 1950 auf Initiative von Dr. Josef Kriegisch und Landrat Heinrich Stuhlberger die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eG, Wasserburg gegründet.
 Die Aufgabe war klar: Es sollte möglichst schnell der kriegs- und vertreibungsbedingte Mangel an Wohnungen bekämpft und durch solidarische Selbsthilfe Wohnraum für Heimatvertriebene und -bedürftige geschaffen werden. |
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1956 - Rosenheim Erlenau - Siedlerstellen und Mietwohnungen. |
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Dies erreichte man im 1. Schritt durch den Bau von „Siedlerstellen“ (Reihen- und Einfamilienhäuser). Gefördert vom Staat und durch zweckmäßige und rationelle Bauweise schaffte man preisgünstige Eigenheime, die nach der Fertigstellung den Mitgliedern zum Selbstkostenpreis übertragen wurden. Selbst die günstigen Finanzierungsmittel gingen auf die neuen Eigentümer über. |
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1958 - Hebfest - Die 1.000. Wohnung wird gebaut |
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Geprägt von aktivem Gemeingeist und Tatendrang der Gründer baute man bereits in den ersten acht Jahren 1.000 Wohnungen und Eigenheime.
 Schon frühzeitig entschloss man sich, die Tätigkeiten auf andere Städte und Landkreise auszudehnen. Es entstanden somit nach und nach Wohnungen außerhalb von Wasserburg, in der Stadt Rosenheim sowie in den Landkreisen Ebersberg, Erding, Mühldorf, München, Rosenheim und Traunstein. |
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Wasserburg Dr-Fritz-Huber-Str. 83. - Vor und nach der Modernisierung |
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Im Laufe der letzten Jahre veränderte sich das Aufgabengebiet der Genossenschaft. Das Problem der Wohnungsnot war nicht mehr präsent, jedoch viel mehr der Wunsch nach besserer Wohnqualität und mehr Wohnkomfort. Modernisierungen und Anpassung an den heute üblichen Komfort und die Umstellung auf aktuelle Umwelterfordernisse spielen eine immer wichtigere Rolle. Dabei standen und stehen die in den Wohnungen lebenden Mitglieder im Mittelpunkt. Beispielsweise sind über 90 % der Wohnungen mit einer modernen Zentralheizung ausgestattet.
 „Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg wird sich auch in Zukunft darum bemühen, ihren satzungsgemäßen Auftrag unter veränderten Rahmenbedingungen bestmöglich und gemeinsam mit ihren Mitgliedern zu erfüllen – nicht als renditeorientierter Bauträger, sondern als regional tätige Einrichtung zur Versorgung der Bevölkerung mit preiswertem Wohnraum auf genossenschaftlicher Basis“, so Dr. Martin Geiger, Vorsitzender des Aufsichtsrates, zum 50-jährigen Gründungsjubiläum. |
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